Der DEL2-Trainer des Jahres bleibt ein weiteres Jahr
Die Blue Devils Weiden setzen auf der Position des Cheftrainers auf Kontinuität: Der Vertrag mit Sebastian Buchwieser wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Damit bleibt der Erfolgscoach auch in der kommenden Saison die treibende Kraft hinter der sportlichen Entwicklung des Clubs.
Seit vier Jahren prägt Buchwieser als Cheftrainer das Weidener Eishockey. Zur Saison 2021/2022 übernahm der Mittenwalder das Amt von Kim Collins und formte die Blue Devils Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft. Nach zwei Auszeichnungen als Trainer des Jahres in der Oberliga Süd führte er sein Team 2023 ins Finale, wo man sich den Starbulls Rosenheim geschlagen geben musste. Doch bereits in der darauffolgenden Saison 2023/24 gelang der große Coup: Mit einem Finalsieg gegen die Hannover Scorpions krönte sich Weiden zum Oberliga-Meister und stieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf.
Auch in der DEL2 setzte der 45-Jährige seine Erfolgsgeschichte fort. Trotz aller Herausforderungen führte er die Blue Devils souverän ins Playoff-Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine, denen man sich in sechs hart umkämpften Spielen geschlagen geben musste. Seine herausragende Arbeit wurde mit der Auszeichnung zum Trainer des Jahres in der DEL2 gewürdigt – eine weitere Bestätigung seiner außergewöhnlichen Leistung.
Jürgen Rumrich, Sportlicher Leiter Blue Devils Weiden: “Bassa hat einen enormen Anteil an der sportlichen Entwicklung der Blue Devils Weiden. Er führt die Mannschaft nicht nur mit Fachwissen und taktischem Gespür, sondern auch mit seiner starken Kommunikation und seinem herausragenden Charakter. Deshalb freut es mich sehr, dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mindestens ein weiteres Jahr fortsetzen.“
Sebastian Buchwieser, Cheftrainer Blue Devils Weiden: “Was mir besonders imponiert hat, war die geschlossene Unterstützung der gesamten Vereinsführung in der schwierigen Phase im Oktober und November. Schon damals wollten sie mit mir verlängern. Dieses Vertrauen hat mich sehr beeindruckt. Normalerweise steht ein Trainer nach einer Niederlagenserie zur Diskussion, aber hier war das Gegenteil der Fall. Nach dem Einstieg des neuen Eigentümers kam Jürgen erneut auf mich zu, und für mich war schnell klar: Meine Arbeit hier ist noch nicht beendet. Ich freue mich riesig, in der kommenden Saison in der Hans-Schröpf-Arena eine starke Mannschaft zu coachen und gemeinsam an weiteren Erfolgen zu arbeiten.”
Foto: Tobias Neubert